LEDs mit Bewegungsmelder

Aussenbereich_LED_Bewegungsmelder_draussenGerade dort wo häufig aber meist nur kurz Licht benötigt wird, wie z.B. im Flur, im Treppenhaus oder im Eingangsbreich des Hauses, setzen viele Leute Bewegungsmelder ein. Das ist schon deswegen sinnvoll, weil man somit auch nicht vergessen kann das Licht auch wieder auszuschalten. Gerade hier macht aber die Umrüstung auf LED-Lampen auch durchaus Sinn. Da die Schalthäufigkeit nämlich nur minimalste Auswirkungen auf die Lebensdauer von LED Lampen hat, bieten LEDs eine dauerhafte Lösung und müssen nicht ständig gewechselt werden. Eine Energiesparlampe macht im Zusammenhang mit Bewegungsmeldern keinen Sinn, da die Anlaufzeit zu lange ist und man möchte ja vor allem schnell eine helle Beleuchtung. Doch gerade beim Umrüsten auf LEDs im Zusammenspiel mit Bewegungsmeldern gibt es immer wieder eine brennende Frage.

Was ist beim Einsatz von LEDs mit Bewegungsmeldern zu beachten?

Auch hier heißt das Zauberwort „Mindestlast“. Es gibt einige Bewegungsmelder, die eine gewisse Mindestbelastung benötigen um einwandfrei zu arbeiten. Wird diese Mindestlast nicht erreicht, würden die daran betriebenen LED-Lampen flackern oder evtl. gar nicht leuchten. Da LED-Lampen nur einen sehr geringen Verbrauch haben, wird diese Mindestlast oft nicht erreicht. Die alte 60W Glühbirne hat dagegen die Mindestlast Ihres Bewegungsmelders erreicht. Daher sollten Sie vor dem Umrüsten auf LED-Lampen überprüfen, ob für Ihren Bewegungsmelder eine Mindestbelastung angegeben ist. Für den Betrieb von LED-Lampen mit einem Bewegungsmelder muss dieser eine möglichst geringe Mindestlast (ca. 0-10 Watt) haben.

Was tun wenn LED-Lampen mit Bewegungsmelder flackern?

Die eben beschriebene Mindestbelastung ist ein Grund warum LEDs im Zusammenspiel mit Bewegungsmeldern flackern. Ein anderer Grund könnte sein, dass manche v.a. ältere Bewegungsmelder konstant minimale Mengen Strom abgeben. Das ist Ihnen natürlich bei Ihrer alten 60W Glühbirne nie aufgefallen. Da die LED-Lampe aber nur eine sehr geringe Stromzufuhr benötigt, blitzt diese schon bei dieser Minimalzufuhr auf. Hier kann nur ein neuer LED-Bewegungsmelder Abhilfe schaffen. Womit sich gleich die nächste Frage stellt.

Welcher Bewegungsmelder eignet sich für LED-Lampen?

Wie bereits gehört muss der Bewegungsmelder für den Betrieb mit LED-Lampen eine möglichst geringe Mindestlast haben. Wie hoch diese genau sein darf, hängt in erster Linie davon ab welches Leuchtmittel man am Bewegungsmelder betreiben will. Hier gilt es die Wattzahl des LED-Leuchtmittels zu beachten und darauf zu achten, dass die angegebene Mindestlast des LED Bewegungsmelders geringer ist. Meist werden die Bewegungsmelder von den Herstellern mittlerweile als LED-geeignet gekennzeichnet.

Wollen Sie den LED-Bewegungsmelder im Außenbereich anbringen ist natürlich zusätzlich noch darauf zu achten, ob der Bewegungsmelder wasserdicht bzw. spritzwassergeschützt ist. Dies wird meist mit dem Zusatz IP44 gekennzeichnet.

Ansonsten sollte man beim Vergleich der technischen Daten auf den für die eigenen Anforderungen benötigten Erfassungswinkel, die Reichweite und die Zeitschaltung achten.

Hier findet man eine Auswahl verschiedener LED-Bewegungsmelder.

3 Comments

  1. Franzi sagt:

    Das Problem mit den flackernden Bewegungsmeldern hatten wir vor kurzem auch. Im Eingangsbereich, hat der Bewegungsmelder (LED) immer geflackert, Anfang dieser Woche kam der Hausmeister und hat einen neuen eingebaut. Jetzt funktioniert der Bewegungsmelder auch wieder super, aber woran es jetzt genau lag weis ich leider nicht.

  2. Bernd Födinger sagt:

    Danke für die super Info.( LED – Bewegungsmelder)

  3. Andy sagt:

    Bei flackerten LED-Leuchtmitteln reicht es meist aus ein R-C-Glied parallel zu schalten. Kostet nur ein paar Cent und spart Zeit und Geld.

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