Energiesparen beim Kochen – mit diesen Tricks funktioniert’s

In einem 5 Personen-Haushalt werden ca. 8,5% des Energieverbrauchs fürs Kochen verwendet. Wer dieses Einsparpotenzial nutzen möchte der sollte folgende Tipps zum Energiesparen beim Kochen beherzigen. So reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch im Haushalt ohne auf leckeres Essen verzichten zu müssen.

Tricks um beim Kochen Energie zu sparen

Wer folgende Hinweise beim Kochen beachtet, der kann seinen Energieverbrauch beim Kochen täglich senken:

  • Koche mit Deckel, denn ohne Deckel entweicht die Hitze bzw. der Wasserdampf und lässt den Energieverbrauch um ca. 30% in die Höhe schnellen. Am besten eignet sich ein Glasdeckel, damit hat man das Essen besser im Blick und muss den Deckel nicht so oft hochheben und Wärme entweichen lassen.
  • Zum Erhitzen von Wasser eignen sich Wasserkocher besser als der Kochtopf. Diese sind schneller und effektiver als der Herd. Daher das Nudelwasser einfach mal mit dem Wasserkocher zum Kochen bringen.
  • Nutze nur soviel Wasser wie nötig – v.a. zum Garen von Gemüse reicht wenig Wasser
  • Verwende passende Töpfe, d.h. der Portion angemessen und der Herdplatte angemessen. Ein zu kleiner Topf auf einer auch nur mehrere Millimeter größeren Herdplatte lässt viel ungenutzte Energie entweichen.
  • Schnellkochtöpfe (Dampfdrucktöpfe) verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Energie und sparen Zeit
  • Verwende für den jeweiligen Herdtyp geeignetes Kochgeschirr. So strahlt z.B.Kochgeschirr aus Edelstahl oder Kupfer weniger Wärme ab als Töpfe aus Emaille, nutzt also die Energie besser fürs Kochen. Bei Induktionskochfeldern dagegen benötigen Sie spezielle Pfannen und Töpfe.
  • Nutze die Restwärme! Elektroplatten sind effizienter wenn die Höchstleistung nur zum anfänglichen Erhitzen eingeschaltet wird. Anschließend können viele Speisen auch auf niedrigeren Stufen weitergaren.
  • Beim Backen kann man auf das Vorheizen meist verzichten

 Welchen Herd soll ich kaufen?

Wer die Möglichkeit hat, sprich einen Gasanschluss, der ist mit einem Gasherd gut beraten. Denn Gasherde sind sehr umweltfreundlich. Bei Gasherden lassen sich die Temperaturen individueller regeln. Auch die Restwärmeverluste sind wesentlich geringer als bei einem Elektroherd.

Beim Kauf von Elektroherden kann man sich leider nicht auf die Angabe von Energieeffizienzklassen zurückgreifen. Bei Backöfen gibt es zwar eine Energieeffizienzangabe – allerdings nach altem Standard und somit sind fast alle Backöfen Energieeffizienzklasse A. Hier wird immerhin ab Januar 2015 Abhilfe geschafft, wenn dann für Backöfen das neue EU-Energielabel eingeführt wird. Dann sind die sparsamsten Backöfen mit A++++ ausgezeichnet.

Bei Kochfelder gibt es diese Vorschrift leider nicht, da hier ein standardisiertes Verfahren zur Messung des Energieverbrauchs fehlt. Grundsätzlich sind hier Kochfelder mit Glas-Keramik-Platten (Ceran-Kochfelder) empfehlenswert. Die Gusseisernen Kochplatten sind dagegen reine Energiefresser. Eine gute Energiebilanz haben auch die Induktionskochfelder, allerdings sind hier die Anschaffungskosten für Herd und passendes Kochgeschirr natürlich noch sehr hoch.

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